Verdiener

Freitag, 3. März 2006

Beförderung

Was für ein fremder Begriff. Nie hätte ich gedacht, dass er im Zusammenhang mit meinem beruflichen Werdegang fallen wird. Verstaubt wirkt er, popelig, langweilig. Bestenfalls karrieristisch, aber das klingt mindestens genauso beknackt, wenn auch aus anderen Gründen. Überhaupt, Karriere, wie hört sich das denn an? Typen, die früher ernsthaft von Karriere sprachen, habe ich ausgelacht, seinerzeit, kam mir sehr überlegen vor, war irre stolz auf meine Abgründe, auf das Fehlen jeder Gradlinigkeit. Und irgendwie ist das heute immer noch so, nicht mehr so ausgeprägt, aber die Restskepsis ist da, und sie wird wohl auch nicht weichen, wenn ich jeden morgen den Anwälten, Ärzten und Unternehmern beim Kinder-in-die Schule-bringen begegne, diese glatten Väter mit funkelnden SUVs unterm Arsch. Mag sein, dass der ein oder andere vollkommen unverbissen einfach nur seinen Zielen nachgegangen ist und (heute) ein glückliches Leben führt ...

Ach, was weiß ich, gibt wichtigeres, z.B. endlich die Visitenkarte zu bestellen, und den ledergepolsterten Eames-Thron .-)

Donnerstag, 22. September 2005

Schreibtischwolke

Alle zwei Monate etwa räume ich meinen Schreibtisch auf, ich meine den am Schirm hier, also nicht das tastatursäumende zettelige Durcheinander dort. Dabei gehe ich so vor, dass ich auf einer zweiten Partition einen Ordner anlege, ihn nach dem aktuellen Datum benenne, und danach alle Datein einfach zusammenfege:

Schreibtischwolke

Dieser Haufen wird dann in jenen Ordner kopiert und anschließend vom Schreibtisch entfernt. Alles topsauber jetzt, bestechende Ordnung.

Genau so habe ich das schon immer gemacht, und ich habe mich offen gestanden immer über die Leute gewundert, die ihre Sachen fein säuberlich, d.h. nicht ohne Zeitaufwand in Themenordnern und Unterthemenordnern verstaut haben. Selbstverständlich habe ich auch an meiner Technik gezeifelt, denn sie war aus reiner Bequemlichkeit heraus entwickelt worden. Mittlerweile fühle ich mich sehr gut dabei, bin froh, dass die Desktop-Suchen immer bessser werden und das sog. Tagging sich immer mehr durchsetzt.

Denn wie sagt der Haltungsturner immer so schön treffend: "Menschen denken nicht in Baumstrukturen, Menschen denken in Wolken", und ich mache welche, alle zwei Monate etwa, meine kleinen Schreibtischwölkchen.

Mittwoch, 21. September 2005

Hummelstuhl

Apropos Lebenskonstanten, eben gerade beim Sonnendösen in der Mittagspause ist mir klar geworden, wie sehr dieser wunderbare, unbequeme, legendenbesetze, diebstahlsichere (heb den mal hoch!) Freiluftstuhl doch zu meinem (ganzen) Leben gehört:

hummelstuhl

Schon als Vierjähriger habe ich mich da raufgeflüchtet und mir die Picknickdecke über den Kopf gezogen, weil mir das Geballere und Gezische und Geknarze und Geblitze beim Kirschblütenfest nicht geheuer war. Später habe ich da dann so schlimme Sachen gemacht wie warmen Sekt aus der Flasche trinken und rote Plastikeimer rauchen. Naja und heute gibt es keinen besseren Platz, um mal 20 Minuten runterzukommen von all dem Gesabbel, dem Gemaile (und neuerdings auch dem Geblogge ;-)

Hamburg Danke
für diese Konstante !

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