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Freitag, 12. Mai 2006

Investiere Dich selbst, immer und überall!

Wir mir der SinnerSchrader-Next10Years-Kundenkongress so vorkam:

Am Anfang ging das Getagge los, dh die Besucher wurden (glücklicherweise unaufdringlich) aufgefordert, (freiwillig) Begriffsaufkleder ans Revers zu beppen:

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(Das Foto hab ich vom Haltungsturner geklaut)

Zur Auswahl standen u.a. Dienstelster, Blogger, Berater, Unternehmer und ... Denker! An sich eine lustiger (so Web 2.0!) Einfall des Gastgebers, aber ich hab natürlich nicht mitgemacht, ist mir einfach zu peinlich sowas ...

In seiner Eröffnungsrede meint Matthias Schrader, er sei stolz darauf, das SinnerSchrader den geilsten Web 2.0-Kongress in Deutschland auf die Beine gestellt habe. Wohl bemerkt - in der Eröffnungsrede! Ich schätze, dieser unverholene Trommeloptimismus stammt noch aus der Web 1.0-Zeit (die SinnerSchrader ja immerhin überlebt hat) ... Jetzt am Tag danach, kann ich ihm in gewisser Weise zustimmen, es war eine überaus gelungene Veranstaltung, die weniger Beta rüberkam, als Herr Schrader es zu Beginn (nicht ohne Web 2.0-Koketterie) angekündigt hatte.

Der Höhepunkt war der die Performance von Johnny Haeusler. Statt zu theoretisieren über die Motivation fürs Bloggen hat er lieber seine Klampfe rausgeholt und London Calling angestimmt:

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(das Foto hab ich aus dem Flickr-N10Y-Album geklaut)

Ich saß ziemlich weit vorne im Publikum und wusste nicht so recht wohin mit meinen Füßen und Händen, hatte unübersehbar zu kämpfen mit der in solchen Situationen für mich typischen Fremdscham, aber als er fertig war, gings mir richtig gut, besser als vorher, er hatte echt ins Schwarze getroffen. Auch die anschließende Diskussion hat richtig Spaß gemacht, was nicht zuletzt der entwaffnend offenen und aufrichtigen Art des Spreeblickers zu verdanken war. Außerdem ist er ziemlich schlau. Ehrlich gesagt ist mir in diesem Kontext erst so richtig klar geworden, worauf es ankommt, und zwar jetzt nicht nur beim Bloggen, sondern bei eigentlich allem anderen auch:

1. Investiere Dich selbst, immer und überall!
2. Alles ist Beta (ihr könnt den Betaquatsch jetzt lasssen)!
3. Unterhalt und Unterhaltung sind ganz enge Freunde

Toll übrigens auch die sportliche Leitung von Thomas Knüwer, der zwar besser bloggen kann als rennen, aber durch seine flinken Mikroübergaben zwischen Publikum und Podium extrem gepunktet hat. Dass er bedingt durch seine schlaksige Figur und seine nicht weniger schlaksigen Scherze am Rande auch ein wenig spackig rüberkam, macht überhaupt nichts. Ein guter Mann.

Danch gabs dann noch eine Abschlussdiskussion, die einige Vornerumsteher nciht gerae zu ihrem Vorteil nutzen konnten.

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(auch aus dem Flickr-N10Y-Album)

Der Yahoo-Typ bspw. war einfach nicht in Form, oder er hat die ganze Sache nicht verstanden, kann auch sein. Sehr unterhaltsam war der Keynote-Speaker, und zwar gar nicht so sehr, weil das eine oder andere einigermaßen schlau war, sondern weil er so herrlich verschroben rüberkam, wie so ein irrer Professor, den alle einfach lieben müssen ...

Danach dann ein paar Bier und die Frage an Martin Recke, ob der Kongress in einem Jahr dann Next9Years heißen wird *harhar* ...

Mittwoch, 10. Mai 2006

Blogsterben

Überall gehen sie vor die Hunde, und keiner sieht hin. Und wenn mal einer den zögerlich warnend Finger hebt, dann kreischt, kneift und spuckt die ajaxfeine Jubelmasse. Aber es ist die Wahrheit, mit jedem neugeborenen Blog sterben mindestens drei alte. Aber was heißt schon sterben? Schließlich macht sich keiner die Mühe, seinen Blog feierlich zu begraben, der bleibt da einfach leblos liegen, tote Hose ...

v2

Wann bloß kommen die Leute wieder zu sich, wann ist endlich schluss mit diesem UGC-Star-Kills-The-Mediastar-Wahnsinn?? Wann wohl wird der letzte Spinner merken, dass Murdochs MySpace und all die anderen Web zwonull Irrenhäuser in spätestens 2.0 Jahren nur noch auf der Witzeseite von herrlich knisternden Zeitungen stattfinden ... obwohl, nee, diese one and only Killer Application wird's schaffen:

sixpixl.offli.ne - First & Leading Blog Bone Yard (beta)

Cast in Peace ...

Mittwoch, 3. Mai 2006

So so, jetzt also der erste IR-Blog Deutschlands ...

... zumindest steht das im DIRK IR-Newsletter:

Die Münchner IR-Beratung max. Equity Marketing hat unter der
Internetadresse www.irblog.de den ersten Weblog Deutschlands für
Investor Relations gestartet. Auf der Website finden sich im Blog
redaktionell aufbereitete aktuelle IR-Themen. Diese verlinken auf
weitere interessante Internetseiten zu diesem Thema und können
von IR-Spezialisten kommentiert und weiterentwickelt werden.
Fachlich Interessierte können jederzeit einen Kommentar oder
Beitrag einstellen.


Ein wegweisendes Konzept, dessen Hintergrund glücklicherweise noch einmal erklärt wird:

In den USA ist Blogging bereits ein unaufhaltsamer Trend, dem
Microsoft-Gründer Bill Gates ein rasantes Wachstum vorhersagt.
Google bietet inzwischen schon eine eigene Blog-Suchfunktion an.
Der amerikanische Investor Relations Verband National Investor
Relations Institute (NIRI) nimmt dieses Thema in diesem Jahr zum
ersten Mal ins Diskussionsprogramm seiner Jahreskonferenz auf.


Klar habe ich mir den ersten IR-Blog mal angesehen (mehr ging ja auch nicht, denn zum Kommentieren muss man sich registrieren, und Abonnieren scheitert daran, dass jede Spur von RSS fehlt), aber ob ich da wohl jemals wieder aufkreuzen werde?

Freitag, 4. November 2005

Pausenslot

Seit der achten Klasse etwa wissen wir, dass man nicht nicht kommunizieren kann, dass jedes Schweigen, jedes Verharren genauso viel erzählt wie die gesagten Mitteilungen an die Mitmenschen, ja sogar noch viel viel mehr, gegebenenfalls. Irgendwie musste ich vorhin daran denken als mich ein Kollege im Nebensatz auf meine Schreibpause aufmerksam machte. Ob er wohl denkt, dass ich nichts zu erzählen habe? Oder dass ich keine Bloglust mehr habe? Oder keine Zeit? Wahrscheinlicher ist, dass er darüber überhaupt gar nicht nachdenkt, dass er nur hin und wieder mal nachschaut, ob hier was steht, um sich dann evtl. mit einer mikroskopisch winzigen Prise Enttäuschung anderen Dingen zuzuwenden. Wenn überhaupt ...

Aber interessant ist die Frage schon: Warum lasse ich mich so gehen hier? Es passiert doch genug, in echt und im Kopf, zumal ich wirklich sehr gerne schreibe, muss mich dazu nicht zwingen. Und Zeit kann das Problem ja auch nicht sein, irgendein "Slot" könnte ich mir dafür immer freilegen. Bestimmt ist das doch irgendwie komplizierter. Bestimmt gibt es da die ein oder andere Menottiseite, die den Ball lieber ein wenig flachhält gerade. Und da haben wir dann auch schon eine handfeste Aussage, wenngleich keine Details, über die ein anderer Kollege, der sich heute als Leser dieses Blogs geoutet hat und die Verbindung zwischen Menotti und mir kennt (bloß woher?), sich bestimmt freuen würde.

Oder nicht? Na wenn schon, bis später ...

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